Ich bin süß – na und?

Was Sie über Insektenstiche wissen sollten.

ZZZZZzzz! Hilfe, unzählige Insekten sind im Anflug. Manche Menschen ziehen Mücken&Co geradezu magisch an. Andere bleiben von den sommerlichen Plagegeistern weitestgehend verschont. Liegt es am süßen Blut? Wohl kaum. Es sind ganz andere Dinge, die Insekten mögen. Wir bringen Ihr Wissen auf den neusten Stand und sagen Ihnen auch, wie Sie sich vor Insektenstichen schützen können.

Die Mär vom süßen Blut. Es sind vielmehr die Gene, die darüber entscheiden, ob jemand gestochen wird oder verschont bleibt. Fakt ist auch, dass die Mücken die Menschen sehen. Wer langärmelige möglichst helle Kleidung trägt, ist vor Mückenstichen gut geschützt. Bunte und dunkle Sachen lockt Mücken hingegen an. Die Plagegeister mögen Menschen mit einer hohen Körpertemperatur und Schwangere ganz besonders. Grundsätzlich werden Frauen häufiger als Männer gestochen – der Grund ist Ihre besondere Hormonkonstellation.

Hausmittel, die helfen

Es hat Sie erwischt? Dann kühlen und pflegen Sie die betroffenen Stellen z.B. mit Eiswürfeln (ohne direkten Hautkontakt), Gelkompressen, kalten Umschlägen, halben Zwiebeln, aufgeschnittenen Zitronen oder Aloe Vera Pflanzensäften.

Was passiert bei einem Insektenstich?

Grundsätzlich muss man zwischen einem Insektenstich von Bienen, Wespen, Hornissen, Hummeln, Ameisen und einem normalen Mückenstich unterscheiden. Bei einem Insektenstich wird ein Giftstachel ausgefahren, der das Sekret in die Haut injiziert. Das Gift von Bienen und Wespen verursacht Schmerzen, die man nach 2-3 Tagen am deutlichsten spürt. Nach 5-6 Tagen ist der Schmerz meist vorbei.<br><br>Eine Mücke hingegen ritzt die Haut nur an. Dies merken wir oft erst dann, wenn sie ihren Speichel in die Wunde spritzen, um das Blut zu verflüssigen. Im Speichel sind Eiweiße enthalten, auf die der Menschen mit Schwellungen und Juckreiz reagiert. Stellen Sie nach einem normalen Mückenstich besonders starke Quaddelbildungen fest, sollten Sie einen Arzt konsultieren.